Das positive Markenerlebnis zählt

Seinen Kunden ein Erlebnis bieten ist manchmal gar nicht so einfach. Angepasst an die Branche und die Grösse eines Unternehmens können die Möglichkeiten und auch der Stil variieren. Dabei kommen immer mehr Unternehmen weg von Teilstrategien und zielen auf ein ganzheitliches, ein holistisches Denkens der Markenwelt hin.

Umfassend die eigene Kultur vermitteln
Wichtig ist, das Erlebnis sollte möglichst allumfassend, also vor, während und nach dem Kauf spürbar sein. Manchmal genügen auch bereits kleine Gesten, denken wir an den Metzger im Dorf, der noch jedem Kind eine Scheibe Lyoner über die Theke reicht. Ach, da werden Kindheitserinnerungen wach. Und genau um das geht es doch. Eine Marke oder ein Produkt, an welche man sich so lange zurück erinnert – auf diesen Brand Value kann in der Kommunikation und mit Kampagnen, auch noch Jahre später, erfolgreich aufgebaut werden.

Gamification
«Bébé jouet, bébé s’amuse» sagt man gerne. Und sind wir ehrlich – auch Erwachsene spielen. Deshalb sind Spielereien eingebunden in die Markenwelt ein tolles Tool, um dem Kunden auf spielerischer und humorvoller Ebene zu begegnen. Auch können über die sogenannte Gamification komplexe oder heikle Inhalte lockerer kommuniziert oder thematisiert werden. Und der Zusatznutzen, gerade bei solchen Apps oder auf Webseiten, lassen sich Kundendaten generieren.

Doch es muss nicht eine teure App sein. Beispielsweise kann man den Kunden auch informieren oder unterhalten – z.B . mit einem Blog. Ein Beispiel, ein Museum stellt einen Blog mit DIY Anleitungen zum Zeichnen von Cartoons online und sendet hier und da die einzelnen Beiträge mit kurzen Clips. Dann wird das Storytelling auf Social Media ausgedehnt und es kann sich eine spannende Community mit einer Interaktion bilden. Brand Experience, Brand Awareness und Vermittlungsauftrag unter einem Hut. Ist doch genial!

Erwartungen erfüllen und gerne auch positiv überraschen
Mit einem Unternehmen verbindet der Konsument auch immer Erwartungen. So beispielsweise auch, dass man sich in sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Fragen dem entsprechenden Umfeld anpasst. Warum kauft jemand einen Ferrari? Klar, aus Gründen der Prestige und vielleicht auch zur Erfüllung eines Kindheitstraumes. Doch mit dem Kauf eines solchen Autos kommt auch der Zugang zu einer bestimmten Gruppe von Menschen, die gemeinsam die Leidenschaft für u.a. den Rennsport teilt. Und diese Erwartungen welche oft mit den Zusatzleistungen und weniger mit dem Kernprodukt zu tun haben, müssen bespielt werden. Hier kann man auch mit dem Überraschungseffekt agieren und für eine gelungene Freude sorgen.

Personalisierte Touchpoints
«Grüezi Frau Müller», ist doch eine tolle Sache, wird man mit Namen irgendwo begrüsst. Doch es geht nicht nur alleine um die persönliche Ansprache, sondern auch um personalisierte Inhalte. L’Oreal hat vor vielen Jahrzenten mit den ersten Schminktipps einen Run ausgelöst, der bis heute anhält. Auslöser war das Bedürfnis von Kundinnen zu verstehen, wie man die Produkte überhaupt benutzt. Dort ging es im ersten Schritt nicht darum, zu verkaufen, sondern zu erklären und gleichzeitig erzielte diese Massnahme auch eine starke Retention und einen Proof of Competence, der bis heute anhält. Solchen Content kann man z.B. dann abgestimmt, aufs Such- oder Kaufverhalten und die Demografie, über beispielsweise Newsletter an Kunden versenden, kombinierbar sogar mit personalisierten Rabatten. Stop, jetzt sind wir bereits in der Verkaufsförderunge angelangt.

Nun, was macht Ihre Marke erlebnisreich? Gerne setzen wir uns mit Ihnen zusammen und kreieren eine Brand Experience die sich unterscheiden mag.

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